Keramik

Das Material Ton begleitet in seinen verschiedenen Farben und Strukturen die ganze Mesnchheitsgeschichte. Vielleicht ist es deshalb immer wieder als eigenes Ausdrucksmittel im künstlerischen Prozess so beliebt. Wir können uns in der Handhabung eines bloßen Tonklumpens ganz mit der Form verbinden, ihn umschließen, das Gewicht in den Händen halten, einen Abstand dazu herstellen in seinen drei Dimensionen usf. Zugleich formt er auch immer uns: Es entseht ein Wechselspiel zwischen Formen und Wahrnehmen dieser Form und erneut veränderndem Eingreifen in diese Form…

Das ist in etwa das, was mich selbst seit meiner ersten Begegnung mit Ton in den späten 70er Jahren fasziniert und weiterleitet, stets Neues zu entdecken. Es hört nicht auf!

Von diesen einfachen Gestaltungsprinzipien möchten meine Kurse etwas vermitteln. Denn immer wieder geht es – um die Mitte zwischen zu weichem Ton, zu hart; zu grob für diesen Zweck, zu fein, aber wo genau die Grenze verlaufen wird, das können Sie nur in Ihrer eigenen Erfahrung herausfinden. Lassen Sie Ihren Händen freien Lauf!

Viel Vergnügen bei diesem Abenteuer!

Arbeit am Tonfeld®

Die Arbeit am Tonfeld® ermöglicht die innere Begegnung mit sich selbst, mit dem Leben, den eigenen inneren Beweggründen, Fragen, Zielen – je nach der individuellen Vorgabe –, in jedem Fall aber immer sehr anschaulich und handfest zum Greifen nah!

Das Tonfeld ist eine ca. 3 bis 4 cm hohe Holzkiste, mit plastischer Tonmasse ausgestrichen. Davor sitzt der/die Arbeitende (meist bei geschlossenen Augen) und greift und be-greift, formt und spürt mit seinen/ihren Händen, was aus dem Inneren der Tonkiste hervortritt. Der Arbeitende kann sich dem entgegen- oder gegenüberstellen… So tut sich für beide – Begleiter wie Arbeitenden gleichermaßen – eine unerschöpfliche Bewegungs- und Formenvielfalt auf, wenn es gelingt, den Ursprung der eigenen inneren Lebensbewegung anzurühren. Es ist ein Spiel mit sich selbst im tiefsten Sinne des „homo ludens“ : „Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.“ (F. v. Schiller zur ästhetischen Erziehung.)

Das Material kann dann zu einer sehr individuellen inneren und zugleich konkret greifbaren, damit auch be-greifbaren Welt werden. Es bietet immer neue Berührungsmomente, begründet „Standpunkte“ , „Höhen und Tiefen“ , ist eine Schöpfungsgeschichte im wahrsten Sinne des Wortes.

Die Arbeit am Tonfeld® bietet die Möglichkeit, im rück-sichtsvollen Umgang die biographischen Erlebnisse auch der frühesten Kindheit aufzuarbeiten oder nicht Gelebtes nachzuholen: Sie stützt sich ganz auf unseren ersten Sinn, das Tasten, das noch vor Ohr und Auge die Welt begreift.

Die Arbeit am Tonfeld® ist ein zutiefst kreativer Prozess. Sie lässt sich dennoch auch der Gestalt- oder Kunsttherapie zuordnen und kann andere Therapieformen begleiten oder unterstützen.

Wenn Sie Einzeltermine ausmachen möchten, wenden Sie sich bitte an

Elke Adamek-Schrievers (Tel. 07023 909841)!

Keramikkurs

Keramik im Herbst

Für gemütliche Stunden die eigene Tasse formen? Oder einen Frosch für die Ofenbank? Vielleicht eher einen kleinen Teller in Plattentechnik – oder doch lieber eine skurrile Vase…

Es gibt viele Möglichkeiten, den eigenen Händen ihren „Freiraum“ zu lassen. Damit es auch gelingt, stehe ich gern mit meinen Händen bereit!

Es stehen auch zwei Töpferscheiben zur Verfügung.

Termine:

Di., 05.10. 2021

Uhrzeit: 19:00- 21:00

Di., 12.10. 2021—–19.10. ——26.10.2021

Und ein 5. Abend, an dem wir glasieren:

09.11. oder 14.11. 2021, je nachdem wie wir fertig werden.

Folgeabende können vereinbart werden.